AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Neuromarketing Akademie – Katrin Dussler Einzelunternehmen

 

1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen Katrin Dussler, Köpfertstraße 26, 70599 Stuttgart (im folgenden Anbieterin) und dem Teilnehmer (im folgenden Kunde) für die Teilnahme an Training, Consulting und Coaching, Online- oder Präsenzkursen, Programmen, Webinaren oder Seminaren (im folgenden Leistungen).

1.2 Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer sowie an Gewerbetreibende, nicht jedoch an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Mit dem Vertragsschluss bestätigt der Kunde, die angebotenen Leistungen ausschließlich für seine gewerbliche bzw. freiberufliche Tätigkeit (i. S. d. § 14 BGB) in Anspruch zu nehmen.

1.3 Der Anbieter erbringt, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart ist, alle Leistungen ausschließlich auf Grundlage des jeweiligen Angebots bzw. Vertrags (im folgenden „Einzelvertrag“) in Verbindung mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

1.4 Etwaige Änderungen oder Erweiterungen des im Einzelvertrag vereinbarten Leistungsumfanges haben schriftlich zu erfolgen.

 

2. Umfang und Ausführung von Leistungen

2.1 Der Anbieter ist spezialisiert auf Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensentwicklung.

2.2 Der Anbieter erbringt für die im Einzelvertrag vereinbarte Vergütung die im Einzelvertrag genannten Leistungen.

2.3 Der Anbieter ist berechtigt, mit der Ausführung der Leistung Subunternehmer zu beauftragen, ohne dafür im Einzelfall die Zustimmung des Kunden einholen zu müssen.

2.4 Die Dienstleistungen des Anbieters werden als Projekt bearbeitet. Je nach Beauftragung erfolgt die Zusammenarbeit in Form eines Dienst- oder Werkvertrags. Projekte mit der Bezeichnung „Done with you“ sind grundsätzlich als Dienstvertrag und Projekte mit der Bezeichnung „Done for you“ oder „D4U“ sind grundsätzlich als Werkvertrag zu verstehen, außer es wurde im Vertrag explizit eine Abweichung dazu vereinbart.

3. Mitwirkungspflicht des Kunden in Werkverträgen

3.1 Der Kunde übernimmt es als wesentliche Vertragspflicht, den Anbieter bei der Durchführung der Leistungen bestmöglich zu unterstützen. Dazu stellt der Kunde zeitgerecht und vollständig alle zur erfolgreichen Erbringung der Leistung erforderlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung.

3.2 Innerhalb der Leistungserbringung sind enge Abstimmungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden notwendig. Inhalt der Abstimmungen sind mindestens, jedoch nicht ausschließlich, das Produkt, die Zielgruppe, der Produktpreis, die Zielgruppenansprache, Informationen und Kennzahlen aus Vertrieb und Marketing und weitere, für das Projektergebnis relevante, Informationen. Der Kunde verpflichtet sich die Abstimmungen zeitnah, umfassend und wahrheitsgemäß zu ermöglichen. Der Kunde verpflichtet sich, zum Austausch von Informationen, die Formblätter des Anbieters zu nutzen, diese auf aktuellem Stand zu halten und dem Anbieter, auf den dafür vorgesehenen Plattformen, zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sind durch den Kunden die vorgesehenen Gespräche und Termine wahrzunehmen. Hieraus ergibt sich eine Mitwirkungspflicht des Kunden.

3.3 Wenn der Kunde nicht die erforderliche Qualität liefern kann, wird er durch den Anbieter angeleitet. Die Anleitung kann per Video oder Videokonferenz erfolgen. Dies dient ausschließlich dem Ziel, den Einzelvertrag bestmöglich zu erfüllen.

3.4 Der Kunde verpflichtet sich, die entstandenen Leads (Interessenten, die durch die Marketingmaßnahmen entstanden sind) umgehend zu kontaktieren und zu verwerten. Dazu gehört auch die Beantwortung von Fragen, Anfragen oder andere Interaktionen.

3.5 Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, alle im Einzelvertrag spezifizierten Mitwirkungspflichten vereinbarungsgemäß zu erbringen.

3.6 Erbringt der Kunde eine seiner Mitwirkungspflichten nicht vereinbarungsgemäß und sind hierdurch Vertragsbestandteile nicht einzuhalten, verlieren entsprechende Vereinbarungen ihre Gültigkeit.

3.7 Die Geltendmachung weiterer Rechte bleibt durch die vorstehenden Regelungen unberührt.

3.8 Zur Umsetzung der Programme und Produkte des Anbieters ist zusätzliche Software von Drittanbietern sowie Accounts auf Werbeplattformen nötig, um die Grundlagen für digitale Systemvertriebe zu gewährleisten. Dies beinhaltet z.B. Software für das kundeninterne Kundenmanagement, für die Erstellung von Landingpages, für die Automatisierung von Abläufen und Prozessen, sowie Werbeplattformen wie Meta (Facebook / Instagram). Die entstehenden Kosten sind nicht in den Programmen und Produkten des Anbieters enthalten und sind somit exklusive zu verstehen.

3.9 Das Werbebudget ist nicht im Preis der Dienstleistung enthalten und wird separat vom Kunden zur Verfügung gestellt.

4. Pflichten zur Vertragserfüllung

4.1 Die vertraglich zugesagten Leistungen erbringt der Anbieter erst ab dem vereinbarten Starttermin und nur innerhalb der Vertragslaufzeit.

4.2 Der Kunde ist für die von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte verantwortlich. Er hat zu gewährleisten, dass die Inhalte nicht durch Rechte Dritter belastet sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

 

5. Abnahme der Ergebnisse von Werkverträgen

5.1 Der Anbieter hat keinen Einblick in die Kundendaten des Kunden. Insofern leitet sich der erfolgreiche Abschluss aus der Anzahl der Termine, der zugesicherten Abschlussrate des Kunden und dem Produktpreis ab. Hierzu sichert der Kunde dem Anbieter durch Abschluss des Einzelvertrags eine Abschlussquote von mindestens 10% sowie einen Durchschnittsumsatz pro Kunde von mindestens netto 5.000,00 Euro zu.

6. Besondere Bestimmungen für unsere Dienstleistungen, Workshops und Online-Produkte

6.1 Eine Mehrfachnutzung ist untersagt.

6.2 Das Kopien oder Veröffentlichungen (ganz oder teilweise) von Dienstleistungen und Produkten in jeglicher Form sind nicht erlaubt und werden rechtlich verfolgt.

6.3 Unsere Leistungen werden auch von Partnern und Drittanbietern vertrieben. Bei Vertragsschluss mit einem Drittanbieter/Vertriebspartner gelten ausschließlich dessen Bedingungen. Der Anbieter ist für Handlungen von Vertriebspartnern / Drittanbietern nicht verantwortlich.

6.4 Wenn für eine Dienstleistung oder die Nutzung eines Produktes ein Startdatum festgelegt wurde, hat der Kunde die Möglichkeit das Startdatum kostenfrei um einen Monat zu verschieben.

6.5 Wir üben auf unseren Veranstaltungen und Seminaren das Hausrecht aus. Der Kunde hat unseren Weisungen Folge zu leisten. Wir sind berechtigt, den Kunden bei Verstößen nach einmaliger Abmahnung für die verbleibende Zeit von der Veranstaltung auszuschließen. Die Gegenleistungspflicht des Kunden bleibt in diesen Fällen unberührt.

6.6 Absatz 6.5 gilt entsprechend bei Buchungen über Vertriebspartner / Drittanbieter und auch bei virtuellen Veranstaltungen (z.B. Webinare).

6.7 Der Anbieter behält sich das Recht vor, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beendigen, sollte der Teilnehmer unwahre und / oder unvollständige Angaben getätigt haben. Dies beinhaltet auch Abweichungen von mündlichen Angaben vor Vertragsschluss.

7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

7.1 Die Vergütung wird im Einzelvertrag gem. Angebot festgelegt.

7.2 Die Vergütung ist für alle Produkte und Dienstleistungen, wenn nicht anders vereinbart, drei Tage vor Vertragsbeginn und ohne Abzug zu entrichten.

7.3 Soweit Ratenzahlung vereinbart ist, fällt die erste Rate drei Tage vor Vertragsbeginn an. Die weiteren Raten fallen, sofern nicht anders vereinbart, jeweils im Abstand von 30 Kalendertagen für die Dauer der vereinbarten Laufzeit an. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer in der aktuell gültigen Höhe.

7.4 Unterlässt der Kunde eine notwendige Mitwirkungshandlung und verhindert hierdurch die Leistungserbringung durch den Anbieter, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters grundsätzlich unberührt.

7.5 Die Vergütung wird, sofern nicht anders vereinbart, per SEPA- Lastschriftmandat von einem Konto, welches durch den Kunden nach Vertragsschluss zu benennen ist, eingezogen. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass das Konto ausreichend gedeckt ist. Hierfür wird spätestens 3 Tage vor dem jeweiligen Lastschrifteinzug eine Information, auf die beim Anbieter hinterlegte E-Mail-Adresse des Kunden, versendet. Sollte eine Lastschrift, aus einem vom Kunden zu verantwortenden Grund, zurückgewiesen werden, trägt der Kunde die anfallenden Kosten.Falls vereinbarte SEPA-Lastschriften nicht vom Konto des Kunden eingezogen werden können und eine Rücklastschrift veranlasst wird, ist der Kunde verpflichtet, den Betrag, den er der Anbieterin schuldet, innerhalb von drei Werktagen nach Rücklastschrift an die Anbieterin zu überweisen.

7.6 Eine einseitige Änderung der Zahlungsbedingungen durch den Kunden ist nicht zulässig.

7.7 Von Anbieter erstellte Rechnungen können nur mit schriftlicher Begründung innerhalb einer Ausschlussfrist von 10 Tagen nach Erhalt beanstandet werden.

7.8 Plattformen wie META, LinkedIn oder vergleichbar, können im Einzelfall Werbekampagnen des Anbieters oder des Kunden ohne Nennung von Gründen aussetzen. Ebenso können Plattformen Accounts, Werbekonten und/oder den Business Manager des Kunden temporär oder permanent sperren. Der Anbieter hat hierauf keinen Einfluss. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt insoweit unberührt.

8.Gewährleistung und Garantie

8.1 Die Gewährleistung bzw. Garantie des Anbieters umfasst nur die schriftlich vereinbarten Leistungen.

8.2 Die Verjährungsfrist für alle Gewährleistungsansprüche beträgt einheitlich ein Jahr, wobei sich der Beginn der Verjährung nach den gesetzlichen Vorschriften richtet.

9. Haftung

9.1 Der Anbieter haftet für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder seinen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich verursacht werden, unbegrenzt. Gleiches gilt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die von den vorgenannten Personen schuldhaft verursacht werden. Ebenso haftet der Anbieter unbegrenzt für grobe Fahrlässigkeit seiner gesetzlichen Vertreter und seiner leitenden Angestellten.

9.2 Liegt kein Haftungsfall nach Ziffer 9.1 vor, haftet der Anbieter – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur, wenn eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) fahrlässig verletzt wird oder seine sonstigen Erfüllungsgehilfen, die nicht zu den leitenden Angestellten zählen, einen Schaden grob fahrlässig verursachen. In diesen Fällen haftet der Anbieter nur für den bei Vertragsschluss vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Als Kardinalpflichten gelten solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Es handelt sich somit um Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet.

9.3 Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

9.4 Für die schuldhafte Verursachung von Personen-, Sach- oder Vermögensschäden im Rahmen der o.g. Haftungsfälle besteht seitens des Anbieters Versicherungsschutz bis zu einer Deckungssumme von EUR 3.000.000,00 je Schadensfall.

9.5 Vertragliche Ansprüche wegen Pflichtverletzungen verjähren nach einem Jahr, wobei sich der Beginn der Verjährung nach den gesetzlichen Vorschriften richtet. Davon ausgenommen bleiben die gesetzlichen Verjährungsfristen für Ansprüche in den folgenden Fällen: Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit; Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung durch den Anbieter, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen; arglistiges Verschweigen eines Mangels oder eine Beschaffenheitsgarantie.

10. Geheimhaltung, Urheberrecht

10.1 Der Anbieter verpflichtet sich, keine Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Herstellungsverfahren, sowie sonstige geschäftliche und betriebliche Tatsachen und Unterlagen, die bei der Durchführung der Dienstleistungen bekannt werden, und die sich auf den Kunden beziehen, unbefugt zu offenbaren, auszunutzen oder weiterzugeben.

10.2 Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für gesetzliche, gerichtlich angeordnete oder behördliche Verpflichtungen zur Offenlegung, die Offenlegung zur Wahrnehmung berechtigter eigener Interessen oder für Unterlagen und Informationen, die der Anbieter im Rahmen einer ordnungsgemäßen Bearbeitung zur Erfüllung von Aufträgen des Auftraggebers an Behörden oder Dritte weiterleiten muss.

10.3 Der Anbieter verpflichtet sich, die vertrauliche Behandlung durch seine Mitarbeiter sicherzustellen.

10.4 Unterlagen und Informationen, die der Kunde ausdrücklich als vertraulich und nicht zur Weiterleitung kennzeichnet, unterliegen einer unbeschränkten Geheimhaltungsverpflichtung.

11. Datenschutz

Zum Datenschutz gelten die Hinweise zur Datenverarbeitung und die Datenschutzerklärung des Anbieters. Diese ist unter
https://neuromarketing.works/datenschutzerklaerung/

12. Erfüllungsort, Gerichtsstand

12.1 Wenn nicht anders festgelegt, ist der Erfüllungsort für sämtliche Ansprüche aus diesem Vertrag die Geschäftsräume des Anbieters.

12.2 Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis für beide Parteien ist Stuttgart.

13. Referenznennung

Der Anbieter darf den Kunden in jedem Medium zu Werbezwecken als Referenz nennen. Dies beinhaltet auch die Nennung und Benutzung eventuell geschützter Marken, Bezeichnungen oder Logos, sowie durch den Kunden vorgenommene Bewertungen. Der Anbieter ist nicht zur Nennung verpflichtet.

14. Abwerbung oder Beauftragung von Mitarbeitern

Der Kunde verpflichtet sich, keine im Zusammenhang mit der Durchführung der Dienstleistung eingesetzten Mitarbeiter des Anbieters vor Ablauf von 12 Monaten nach Beendigung der Zusammenarbeit einzustellen oder zu beauftragen (direkt oder indirekt).

15. Salvatorische Klausel

Ist eine Klausel unwirksam, gilt § 306 Absatz 2 BGB

Stand: 06.06.2024